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Innere Sicherheit : Ziercke bleibt BKA-Chef

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Der Präsident des Bundeskriminalamts, Jörg Ziercke
          1 Min.

          Der Präsident des Bundeskriminalamts, Jörg Ziercke, bleibt zwei weitere Jahre im Amt. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sagte am Mittwoch bei der Inbetriebnahme der neuen zentralen Datei über rechtsextreme Gewalttäter in Berlin, er habe mit Ziercke vereinbart, dass dieser bis Mitte 2014 zur Verfügung stehe.

          In den vergangenen Monaten hatte es immer wieder Diskussionen über Zierckes Zukunft gegeben, der seit 2004 an der BKA-Spitze steht. Ziercke war am 18. Juli 65 Jahre alt geworden. Da er aus Altersgründen früher oder später abgelöst werden muss, läuft die Suche nach einem Nachfolger. Zuletzt hatte es Spekulationen gegeben, der Münchner Polizeipräsident Wilhelm Schmidbauer solle den Posten übernehmen.

          Ziercke sollte eigentlich schon im August in den Ruhestand gehen. Seine Amtszeit wurde im Frühjahr zunächst bis Ende des Jahres verlängert. Der gebürtige Lübecker steht im Zusammenhang mit den Ermittlungspannen bei der Mordserie der rechten Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) im Fokus der Öffentlichkeit. Die Gruppe soll unerkannt von Polizei und Verfassungsschutz zehn Menschen im gesamten Bundesgebiet ermordet haben. Ziercke hatte sich zuletzt öffentlich für das Versagen der Sicherheitsbehörden entschuldigt. 

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