https://www.faz.net/-gpf-9vrkp

Gratis-Bahnfahrten : Soldaten haben bereits 130.000 Tickets abgerufen

  • Aktualisiert am

Fernzüge der Deutschen Bahn Bild: dpa

Das Verteidigungsministerium hat den Soldaten Anfang Dezember 300.000 elektronische Ticket-Gutscheine zur Verfügung gestellt. Bislang nutzen schon viele Soldaten das neue Angebot.

          1 Min.

          Seit Jahresbeginn können Soldaten in Uniform kostenlos mit der Bahn fahren – und das Angebot wird einem Medienbericht zufolge auch rege genutzt. Bis Mitte Januar seien mehr als 130.000 Tickets abgerufen worden, berichtet die Zeitschrift „Der Spiegel“.

          300.000 elektronische Ticket-Gutscheine waren demnach Anfang Dezember vom Bundesministerium der Verteidigung zur Verfügung gestellt worden. 

          Soldaten buchen demnach die Ticket-Gutscheine im Intranet der Bundeswehr, die dann auf der Internetseite der Deutschen Bahn in Fahrscheine eingetauscht werden. Bislang sind nach dem Medienbericht bei der Bahn 5000 Gutscheine eingelöst worden. Die anderen seien noch bis zum Sommer gültig.

          Bundeswehr-Soldaten können seit Anfang Januar in Uniform alle Züge der Bahn kostenfrei für dienstliche und private Fahrten nutzen. Das sieht eine Vereinbarung zwischen dem Verteidigungsministerium und dem Unternehmen vor.

          Die Regelung gilt sowohl für den Fernverkehr als auch für Regionalzüge. Ziel sei es nicht zuletzt, die Bundeswehr im öffentlichen Leben präsenter zu machen, heißt es aus dem Verteidigungsministerium. Das Projekt geht auf eine Initiative von Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) zurück.

          Weitere Themen

          „Die WHO  hat es vergeigt“

          Trump erwägt Zahlungsstopp : „Die WHO hat es vergeigt“

          Die Weltgesundheitsorganisation sei „China-zentrisch“ und habe in der Virus-Krise schlechten Rat gegeben, so Donald Trump. Er lasse Amerikas Zahlungen prüfen. Zunächst klang seine Drohung sogar noch drastischer.

          Über Recht und Ethik in der Coronakrise Video-Seite öffnen

          Wann kommt der Exit? : Über Recht und Ethik in der Coronakrise

          Der Deutsche Ethikrat berät Bund und Länder auch und vor allem während der Corona-Pandemie. Unter anderem fordert er eine öffentliche Debatte über Exit-Strategien und eine gerechte Verteilung der Beatmungsgeräte.

          Topmeldungen

          Abes große Pläne : Japan ruft den Coronavirus-Notstand aus

          Japans Ministerpräsident Shinzo Abe zieht in der Pandemie einen Vergleich mit der großen Depression in den Vereinigten Staaten in den dreißiger Jahren. Seine Abhilfe: ein Konjunkturprogramm im Umfang von umgerechnet 915 Milliarden Euro.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.