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Radikalisierte AfD-Jugend : Expresszug nach Auschwitz-Birkenau

Protest gegen Merkel in Dresden: Demonstranten der Jungen Alternative stehen im August 2018 vor einer Deutschlandflagge. Bild: dpa

Die Parteijugend der AfD hat sich stark radikalisiert. Die „Identitäre Bewegung“ bestätigt der F.A.Z. Überschneidungen mit der „Jungen Alternative“ – und die AfD diskutiert die Auflösung des Verbands.

          7 Min.

          Damian Lohr hat versucht, es der AfD-Führung zu erklären. Im Frühjahr dieses Jahres war der Bundesvorsitzende der AfD-Parteijugend „Junge Alternative“ (JA) zu seinem Antrittsbesuch beim Bundesvorstand der Mutterpartei. Wo die Hochburgen der Extremisten in der Parteijugend zu finden seien, wurde er gefragt.

          Justus Bender

          Redakteur in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Schon die Frage zeigte ein gewisses Problembewusstsein. Lohr antwortete: Baden-Württemberg und Niedersachsen. Und er versuchte, der Parteiführung ins Gewissen zu reden. Solange jene JA-Vertreter, die das Problem in Baden-Württemberg verursachten, in der dortigen Landtagsfraktion angestellt seien, müsse allen voran die Partei, nicht die Parteijugend tätig werden.

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