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Präsident Amerikas : Seehofer lädt Trump nach Bayern ein

  • Aktualisiert am

Maske mit dem Gesicht des zukünftigen amerikanischen Präsidenten Trump Bild: AFP

Bayerns Ministerpräsident will offen auf Trump zugehen. Der künftige amerikanische Präsident sei „jederzeit im Freistaat Bayern willkommen“. Auch ein Brief ist schon von München nach Washington verschickt.

          Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer hat den designierten US-Präsidenten Donald Trump zu einem Besuch in München eingeladen. Der CSU-Chef hatte nach Angaben aus Regierungskreisen vom Donnerstag das künftige Staatsoberhaupt bereits kurz nach dessen Wahlsieg vor wenigen Wochen schriftlich gratuliert und dabei auch betont, Trump sei „jederzeit im Freistaat Bayern willkommen“. Zuvor hatten die Zeitungen der Funke Mediengruppe darüber berichtet. Als mögliche Gelegenheit für einen Besuch habe Seehofer die Münchner Sicherheitskonferenz genannt.

          Im Gegensatz zu vielen anderen Politikern aus Deutschland und Europa hatte Seehofer bereits nach der Wahl vor überzogener Kritik am künftigen Politikstil von Trump gewarnt. „Mein Plädoyer ist: Warten wir doch die praktischen Handlungen ab“, sagte Seehofer. Politiker und Medien sollten sich vor vorschnellen Einschätzungen über Trumps politische Schwerpunkte hüten. Erst nach gemeinsamen Gesprächen seien Aussagen über eine gemeinsame Politik zwischen Deutschland, Europa und den USA möglich.

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