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Horst Seehofer im Interview : „Glauben Sie, ich vergesse zurückzutreten?“

Horst Seehofer in seinem Arbeitszimmer im Bundesinnenministerium Bild: Matthias Lüdecke

Horst Seehofer will an diesem Samstag den CSU-Vorsitz aufgeben. Im F.A.Z.-Gespräch schildert er, wie er zur CSU kam, warum Merkel eine „Type“ ist – und wieso Franz Josef Strauß eine „Urgewalt“ hatte.

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          Als junger Mann haben Sie eine vielversprechende Verwaltungslaufbahn eingeschlagen, Herr Seehofer. Wieso dann Politik, wieso die CSU?

          Helene Bubrowski

          Politische Korrespondentin in Berlin.

          Timo Frasch

          Politischer Korrespondent in München.

          Eckart Lohse

          Leiter der Parlamentsredaktion in Berlin.

          Ich lese gelegentlich Biografien. In denen behaupten manche von sich, es sei schon in ihrer Kindheit klar gewesen, dass sie in eine bestimmte Partei eintreten. Bei mir war es nicht so. Bei mir war es der Freundeskreis, mit dem ich meine Freizeit verbracht habe. Wir trafen uns wöchentlich in einem Weinkeller. Da ist die Idee entstanden: Wir erobern Ingolstadt, meine Heimatstadt. Ich zusammen mit zwei CSU-Leuten. Einer von denen hat mir dann einen Bierdeckel hingelegt und gesagt: Du trittst jetzt ein bei uns. Das ist auf dem Bierdeckel verewigt worden. Das war die erste Bierdeckelreform. Und zwar eine, die gelungen ist.

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