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Religionsfreiheit in der Krise : Die Grundrechte sind nicht in Gefahr

  • -Aktualisiert am

Gottesdienste unter strengen Auflagen: Georg Bätzing (rechts), Bischof von Limburg und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, am Freitag bei einem Gottesdienst in Kevelaer Bild: dpa

Christen, Juden und Muslime nehmen Einschränkungen hin, weil sie aus Nächstenliebe und zum Schutz des Lebens geschehen. Dafür gebührt ihnen Dank. Ein Gastbeitrag des Bundesinnenministers.

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          Die Herausforderung dieser Pandemie ist, dass es keine historischen Vorbilder für unsere politischen Entscheidungen gibt. Wir können nicht abwarten, bis wir gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse über das Virus haben. Die von uns vorzunehmenden Interessenabwägungen sind komplex und werfen schwerwiegende ethische Fragen auf. Wir müssen die Maßnahmen in kürzester Zeit treffen und ständig an die dynamische Lage anpassen. Uns bleibt nichts anderes übrig, als die Ärmel hochzukrempeln und nach bestem Wissen und Gewissen auf Sicht zu fahren.

          Das Zwischenziel haben wir jedenfalls erreicht: Die Pandemie in Deutschland ist zunächst eingedämmt. Die Kapazitäten des Gesundheitssystems haben bislang ausgereicht. Wir haben das Leben besonders gefährdeter Personengruppen geschützt. Wir haben insgesamt keine Übersterblichkeit. Wir haben die Ausbreitung des Virus verlangsamt.

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