https://www.faz.net/-gpf-9duy5

Krawalle nach Mord : Hessen schickt Bereitschaftspolizei nach Chemnitz

  • Aktualisiert am

Für mehr Sicherheit: 60 Bereitschaftspolizisten sollen die Kollegen in Chemnitz unterstützen (Symbolbild). Bild: Helmut Fricke

Die Ausschreitungen in Chemnitz erschüttern Deutschland. Die Einsatzkräfte sind im Dauereinsatz. Nun schickt Hessen Bereitschaftspolizisten zur Unterstützung.

          1 Min.

          Hessens Polizei wird nach den Ausschreitung in Chemnitz die Sicherheitskräfte in Sachsen unterstützen. 60 Bereitschaftspolizisten aus Hessen werden bei dem Treffen von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) mit Chemnitzer Bürgern am Abend mit für die Sicherheit sorgen, wie ein Sprecher des Wiesbadener Innenministeriums am Donnerstag auf Anfrage sagte. Die sächsischen Kollegen hätten zuvor eine entsprechende Anfrage gestellt.

          Nach dem gewaltsamen Tod eines 35 Jahre alten Mannes hatte es in Chemnitz Demonstrationen mit Übergriffen auf Ausländer gegeben. Tatverdächtig für die Tötung des Deutschen sind ein 22 Jahre alter Iraker und ein 23 Jahre alter Syrer. Danach waren rechte Gruppierungen, gewaltbereite Hooligans und Neonazis an mehreren Tagen durch Chemnitz gezogen. Fast zeitgleich zu dem Auftritt des sächsischen Regierungschefs hat die rechtspopulistische Bewegung Pro Chemnitz zu einer Demonstration aufgerufen.

          Die sächsische Polizei will beide Veranstaltungen auch mit Hilfe von Einsatzkräften der Bundespolizei sowie Bereitschaftspolizei aus fünf Bundesländern absichern.

          Weitere Themen

          „Um schweren Schaden abzuwenden“

          EuGH verhängt Strafe für Polen : „Um schweren Schaden abzuwenden“

          Eine Million Euro am Tag muss Polen bezahlen, solange die politisch besetzte Disziplinarkammer am obersten Gericht des Landes fortbesteht. Das hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Warschau spricht von „Erpressung“.

          Hendrik Wüst zum neuen Ministerpräsident von NRW gewählt Video-Seite öffnen

          Laschets Nachfolger : Hendrik Wüst zum neuen Ministerpräsident von NRW gewählt

          In Nordrhein-Westfalen ist der CDU-Landesvorsitzende Hendrik Wüst zum neuen Ministerpräsidenten gewählt worden. Der bisherige Landes-Verkehrsminister erzielte im ersten Wahlgang deutlich die erforderliche absolute Mehrheit. Er tritt die Nachfolge von Armin Laschet an, der in den Bundestag wechselt.

          Topmeldungen

          Ministerpräsident Mateusz Morawiecki war am Mittwoch im Land unterwegs und äußerte sich auf Anfrage nicht.

          EuGH verhängt Strafe für Polen : „Um schweren Schaden abzuwenden“

          Eine Million Euro am Tag muss Polen bezahlen, solange die politisch besetzte Disziplinarkammer am obersten Gericht des Landes fortbesteht. Das hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Warschau spricht von „Erpressung“.
          Mahnwache: Passanten gedenken am 6. September 2020 der Opfer, die bei dem Unfall an der Berliner Invalidenstraße ums Leben kamen.

          SUV-Fahrer vor Gericht : War die Tragödie vermeidbar?

          Der SUV-Fahrer, der in Berlin durch einen epileptischen Anfall einen Unfall mit vier Toten verursacht hat, will keine Fehler gemacht haben. Doch die Anwälte der Angehörigen sind empört.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.