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Innenminister Herrmann : Bayerische Ankerzentren eröffnen zum 1. August

  • Aktualisiert am

Anfang August sollen die Ankerzentren starten, erklärt Bayerns Innenminister Herrmann (CSU). Bild: dpa

Die geplanten Ankerzentren in Bayern sollen schon in wenigen Tagen in Betrieb genommen werden, sagt der bayerische Innenminister Herrmann. Dort sollen künftig Asylverfahren gebündelt werden.

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          Die geplanten Ankerzentren in Bayern sollen am 1. August in Betrieb genommen werden. Das sagte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „In allen sieben Einrichtungen werden sofort die allermeisten im Koalitionsvertrag vorgesehenen Funktionen garantiert.“

          Jedes Zentrum werde mit sozialer Betreuung und Außenstellen der Landesausländerbehörde, des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf), der Bundesagentur für Arbeit und der Verwaltungsgerichten ausgestattet, sagte Herrmann.

          Aktuell dauere ein Asylverfahren beim Bamf drei Monate. „Wer anerkannt wird, kann die Einrichtung verlassen, sich eine Wohnung und eine Arbeitsstelle suchen, wobei die Bundesagentur für Arbeit helfen soll“, erläuterte der Innenminister. Wer nicht anerkennt werde, müsse das Land verlassen, könne aber vorher noch Rechtsmittel einlegen.

          Die Ankerzentren sind im Koalitionsvertrag vereinbart und auch Teil von Seehofers Masterplan. Ziel der Zentren ist es, die Asylverfahren von der Registrierung bis zur kommunalen Verteilung oder Rückführung zu bündeln.

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