https://www.faz.net/-gpf-9ciri

Innenminister Herrmann : Bayerische Ankerzentren eröffnen zum 1. August

  • Aktualisiert am

Anfang August sollen die Ankerzentren starten, erklärt Bayerns Innenminister Herrmann (CSU). Bild: dpa

Die geplanten Ankerzentren in Bayern sollen schon in wenigen Tagen in Betrieb genommen werden, sagt der bayerische Innenminister Herrmann. Dort sollen künftig Asylverfahren gebündelt werden.

          Die geplanten Ankerzentren in Bayern sollen am 1. August in Betrieb genommen werden. Das sagte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „In allen sieben Einrichtungen werden sofort die allermeisten im Koalitionsvertrag vorgesehenen Funktionen garantiert.“

          Jedes Zentrum werde mit sozialer Betreuung und Außenstellen der Landesausländerbehörde, des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf), der Bundesagentur für Arbeit und der Verwaltungsgerichten ausgestattet, sagte Herrmann.

          Aktuell dauere ein Asylverfahren beim Bamf drei Monate. „Wer anerkannt wird, kann die Einrichtung verlassen, sich eine Wohnung und eine Arbeitsstelle suchen, wobei die Bundesagentur für Arbeit helfen soll“, erläuterte der Innenminister. Wer nicht anerkennt werde, müsse das Land verlassen, könne aber vorher noch Rechtsmittel einlegen.

          Die Ankerzentren sind im Koalitionsvertrag vereinbart und auch Teil von Seehofers Masterplan. Ziel der Zentren ist es, die Asylverfahren von der Registrierung bis zur kommunalen Verteilung oder Rückführung zu bündeln.

          Weitere Themen

          Iran veröffentlicht Kaperung des Tankers Video-Seite öffnen

          London droht mit Sanktionen : Iran veröffentlicht Kaperung des Tankers

          Iran hatte den Tanker beschlagnahmt, weil er in einen Unfall mit einem Fischerboot verwickelt gewesen sein soll und dessen Notruf ignoriert habe. Großbritannien beklagt einen Verstoß gegen das Völkerrecht – und droht mit Konsequenzen.

          Topmeldungen

          Spitzenfrauen : Harmonie auf Zeit

          Nachdem die Personalien geklärt sind, geht es politisch bald ans Eingemachte: Mindestlohn, Arbeitslosenversicherung, Rüstungsexporte. Die mächtigsten Frauen Europas – Kramp-Karrenbauer, von der Leyen und Merkel – könnten sich dabei in die Quere kommen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.