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Panne am Regierungsflieger : Maas hängt wegen defekten Flugzeugs in Mali fest

  • Aktualisiert am

Heiko Maas steigt am Berliner Flughafen Tegel in ein Regierungsflugzeug (Archivbild) Bild: dpa

Die Pannenserie um die Regierungsflieger geht weiter. Nach Merkel, Müller und Steinmeier hat es nun den Außenminister erwischt. Heiko Maas nimmt die Verzögerung gelassen.

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          Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) ist wegen einer Panne an seinem Regierungsflieger im westafrikanischen Mali gestrandet. Das Flugzeug vom Typ A319 konnte ihn am Donnerstagabend nicht wie geplant von der malischen Hauptstadt Bamako zurück nach Berlin bringen. Ein Sprecher der Luftwaffe sagte der Deutschen Presse-Agentur, es sei ein Hydraulikleck in einer Größenordnung an der Maschine festgestellt worden, die „außerhalb der Toleranzgrenze“ liege. Maas entschied sich zunächst, in Bamako zu übernachten.

          Maas nahm es gelassen. „Ich bin jetzt mehr als 300.000 Kilometer pannenfrei geflogen“, sagte er. Irgendwann erwische es jeden. Der Außenminister ist seit Sonntag in Westafrika unterwegs. Mali ist seine letzte Station. Nach dem ursprünglichen Plan sollte er am frühen Freitagmorgen um 4 Uhr in Berlin landen. Eine größere Ersatzmaschine vom Typ A340 wird nun am Freitagmorgen am Flughafen Köln/Bonn starten, um Maas und seine Delegation abzuholen. Der Minister kann dann voraussichtlich mit fast 20 Stunden Verspätung am Freitagnachmittag nach Berlin zurückfliegen.

          Auch Merkel, Steinmeier und Müller schon betroffen

          Es ist nicht der erste Defekt an einem Regierungsflugzeug der Bundeswehr in der jüngeren Vergangenheit. Ende Januar hatte ein Druckluftproblem die Rückreise von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier aus Äthiopien verzögert. Entwicklungsminister Gerd Müller musste auf einer Reise Mitte Januar gleich zwei Verzögerungen in Kauf nehmen, nachdem es Probleme mit seinem Flugzeug des Typs Bombardier Global 5000 gab.

          Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel musste ihre Reisepläne aufgrund eines defekten Regierungsfliegers Anfang Dezember bereits ändern. Auf dem Weg zum G-20-Gipfel in Buenos Aires musste das Flugzeug der Kanzlerin nach kurzer Zeit wieder umdrehen. Die Reise nach Argentinien musste Merkel damals mit einem Linienflug fortsetzen.

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