https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/haelfte-aller-taschendiebe-aus-nordafrika-14004579.html

Kriminalität : Die Hälfte aller Taschendiebe kommt aus Nordafrika

  • -Aktualisiert am

Taschendiebe kamen im vergangenen Jahr fast in der Hälfte der Fälle aus Nordafrika. Bild: dpa

Fast die Hälfte aller Taschendiebstähle wurden im vergangenen Jahr von Algeriern und Marokkanern begangen. Das geht aus einer Statistik der Bundespolizei hervor.

          1 Min.

          Fast die Hälfte aller Diebstähle von Taschen und Handgepäck auf deutschen Bahnhöfen und Bahnanlagen wurde im vorigen Jahr von Personen aus nordafrikanischen Ländern verübt. Das geht aus einer Statistik der Bundespolizei hervor.

          Eckart Lohse
          Leiter der Parlamentsredaktion in Berlin.

          Insgesamt habe es im vorigen Jahr 1399 Tatverdächtige aus Nordafrika gegeben, das seien 46 Prozent. Das bedeutet eine erhebliche Steigerung gegenüber den Vorjahren. 2014 waren es nach Angaben der Bundespolizeidirektion 735 Tatverdächtige (36 Prozent), im Jahr davor 305 Tatverdächtige (19 Prozent), die aus nordafrikanischen Staaten stammten. Die meisten Tatverdächtigen, bezogen auf alle Taschen- und Handgepäckdiebstähle an deutschen Bahnhöfen, waren 2015 Algerier (765), gefolgt von Marokkanern (473). Die drittgrößte Gruppe waren Deutsche mit 430 Tatverdächtigen.

          Während die Zahlen der Algerier und Marokkaner stark stiegen, schwankten sie bei den Deutschen leicht mit 340 Taten im Jahr 2014 und 466 Taten im Jahr 2013. Auf den Plätzen vier bis sechs der Tatverdächtigen fanden sich Personen aus Rumänien, Bosnien-Hercegovina und Polen. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) sagte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, unter Asylsuchenden gebe es insgesamt keine überproportionale Kriminalität.

          Weitere Themen

          UN widerspricht Moskau wegen AKW-Mission

          Ukraine-Liveblog : UN widerspricht Moskau wegen AKW-Mission

          Ukrainisches Parlament verlängert Kriegsrecht +++ Moskaus Pläne für Anschluss Donezks fortgeschritten +++ Selenskyj begrüßt Vorstoß zu EU-Visa-Verbot für Russen +++ Warnung vor „nuklearem Terrorismus“ an AKW +++ alle Entwicklungen im Liveblog.

          Topmeldungen

          Stetige Gefahr: Bewohner auf der anderen Seite des Dnipro berichten von wiederholtem Beschuss vom Gelände des Atomkraftwerks Saporischschja.

          Atomkraftwerk Saporischschja : Die Angst vor einem neuen Fukushima

          Im von den Russen besetzten Atomkraftwerk Saporischschja gibt es von Tag zu Tag weniger Fachleute. Die geflüchteten Ingenieure machen sich Sorgen, was passiert, wenn der Strom einmal länger ausfällt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.