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Pendlerpauschale : Habecks Eigentor

  • -Aktualisiert am

Auf dem falschen Fuß erwischt: Robert Habeck Bild: EPA

Es sei doch sympathisch, wenn Politiker mal zugeben, dass sie keine Ahnung haben, heißt es. Das stimmt – bei Robert Habeck und der Pendlerpauschale aber ist es fatal.

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          Robert Habeck wusste offenbar nicht, dass die Pendlerpauschale auch für Bahnfahrten gezahlt wird – und in den sozialen Medien kennt die Häme keine Grenzen. Ist das fair? Darf das einem Politiker wirklich nicht passieren, dass er einen Blackout oder auch mal keine Ahnung hat? Politiker sind doch auch nur Menschen, selbst wenn sie Robert Habeck heißen – außerdem ist es doch erfrischend, wenn einer seine Ahnungslosigkeit mal nicht hinter hohlen Phrasen verbergen kann, sondern öffentlich blankzieht.

          Wirklich? 

          Es stimmt: Man muss und man kann von Politikern nicht erwarten, dass sie zu jedem Thema in jeder Situation druckreif sprechfähig sind. Wenn ein Politiker von einem Journalisten nur Minuten nach einem Ereignis irgendwo auf der Welt nach seiner Einschätzung gefragt wird und darauf keine Antwort hat, weil er sich schlicht noch keine Gedanken dazu machen konnte, kann man ihn nur beglückwünschen, wenn er sich nicht in Floskeln flüchtet, sondern die Traute hat zu sagen: Ich weiß es nicht, ich kann mir noch kein Urteil erlauben. Unwissenheit ist dann eben kein Makel, auch wenn sie einem in den sozialen Medien in solchen Momenten trotzdem mit Genuss um die Ohren gehauen wird. Sondern ein dringend nötiger Beitrag zu mehr Authentizität in der politischen Kommunikation.

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