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Karl-Theodor zu Guttenberg : „An Strauß oder Waigel reicht Söder noch nicht heran“

Der frühere Wirtschafts- und Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) im September 2017 bei einem Auftritt in München Bild: EPA

Zu bayerisch, nicht empathisch genug, zu wenig lernbereit – ungewöhnlich scharf rechnet Karl-Theodor zu Guttenberg mit dem designierten CSU-Vorsitzenden Markus Söder ab. Ein Interview.

          4 Min.

          Herr zu Guttenberg, in der CSU herrscht nachgerade weihnachtliche Harmonie: Markus Söder übernimmt den Parteivorsitz, Manfred Weber kandidiert für den EU-Kommissionsvorsitz, Horst Seehofer steht vor dem Ruhestand. Ist jetzt alles gut in München?

          Oliver Georgi
          Redakteur in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Nein, die weihnachtliche Stimmung, in der man sich jetzt plötzlich gegenseitig preist, kann nicht verdecken, dass in der Partei noch Dinge geklärt werden müssen. Der Machtkampf in der CSU neigt sich dem Ende zu, das ist auch gut so. Trotzdem müssen Entscheidungen weiter konstruktiv kritisch hinterfragt werden.

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