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Zukunft der Grünen : Göring-Eckardt verzichtet auf weitere Spitzenkandidatur

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Die Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt Bild: dpa

Der nächste reguläre Bundestagswahl-Termin ist zwar noch über zwei Jahre hin – doch Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt hat für sich bereits entschieden, sich nicht wieder um die Spitzenkandidatur ihrer Partei zu bewerben. Den Wechsel an der Spitze von CDU und CSU sieht sie kritisch.

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          Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt hat eine weitere Bewerbung um eine Spitzenkandidatur für ihre Partei bei der nächsten Bundestagswahl ausgeschlossen. „Ich war zweimal Spitzenkandidatin und es war eine tolle Aufgabe. Aber beim nächsten Mal machen das andere“, sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

          Zur Frage, ob die Grünen angesichts der guten Umfragewerte einen Kanzlerkandidaten aufstellen sollten, sagte Göring-Eckardt, die nächste Bundestagswahl sei voraussichtlich erst in zweieinhalb Jahren. „Die Europawahlen im Mai werden ein Gradmesser sein, wo die Parteien wirklich stehen.“

          Die Wechsel an der Spitze von CDU und CSU machen das Zustandekommen schwarz-grüner Bündnisse nach Einschätzung Göring-Eckardts eher schwieriger. „Frau Kramp-Karrenbauer ist noch weniger liberal und weniger umweltbewusst als Frau Merkel. Sie hält nichts von der Ehe für alle, und die erneuerbaren Energien sind im Saarland kaum vorangekommen“, sagte sie.

          „Bei Markus Söder weiß ich einfach nicht, wofür er steht“, sagte die Grünen-Politikerin. Er ist sehr wandlungsfähig, um es vorsichtig zu sagen. Ob man mit den beiden zusammenarbeiten kann, muss sich noch herausstellen.“

          Göring-Eckardt erhob Zweifel am Bekenntnis der Union, mit der AfD nicht zusammenzuarbeiten. „Frau Kramp-Karrenbauer sagt, dass sie mit der AfD nichts zu schaffen haben will – und ich glaube, dass die neue CDU-Chefin da ehrlich ist. Aber ich befürchte, dass sich einzelne Landespolitiker im Zweifel nicht darum scheren“, sagte sie. „Ich will jetzt von jedem CDU-Spitzenkandidaten wissen, wie er es mit der AfD hält und ob er eine Zusammenarbeit kategorisch ausschließt.“

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