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Grüne weiter Spitzenreiter : SPD in neuer Umfrage nur noch viertstärkste Partei

  • Aktualisiert am

Der kommissarische SPD-Bundesvorsitzende Schäfer-Gümbel (l.) und Thüringens Landesvorsitzender Tiefensee (r.) bei der Landesdelegiertenkonferenz in Gera Bild: dpa

Laut einer aktuellen Umfrage verliert die SPD in der Wählergunst weiter an Boden. Schlecht sind auch die Werte für einen der Kandidaten auf den Chefposten bei den Sozialdemokraten. Derweil geht der grüne Höhenflug weiter.

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          Die Grünen bleiben einer neuen Umfrage zufolge vorne in der Wählergunst – die SPD verliert hingegen nochmals an Zustimmung. Nach dem am Samstag veröffentlichten Forsa-Trendbarometer von RTL und n-tv kämen die Grünen bei einer Bundestagswahl an diesem Sonntag wie in der Vorwoche auf 27 Prozent. Die Union folgt dahinter mit unverändert 24 Prozent, auf Rang drei rangiert die AfD mit 13 Prozent (plus eins).

          Die SPD verliert derweil nochmals einen Punkt und kommt dem Trendbarometer zufolge jetzt nur noch auf 11 Prozent, dem niedrigsten in dieser Umfrage bisher gemessenen Wert. Die FDP liegt zurzeit demnach bei 9 Prozent (plus eins), die Linke weiter bei 8 Prozent.

          Minderheit traut Kühnert SPD-Chefposten zu

          Einige Umfragen hatten zuletzt konstatiert, dass die Grünen die Union als bundesweit stärkste Kraft in der Wählergunst abgelöst haben. Die SPD hatte in den jüngsten Umfragen zwischen 12 und 13 Prozent gelegen.

          In der neuen Forsa-Umfrage äußerten 69 Prozent der Befragten, sie seien überzeugt, dass die Sozialdemokraten das verloren gegangene Vertrauen in absehbarer Zeit nicht zurückgewinnen könnten. Nur eine Minderheit traut Juso-Chef Kevin Kühnert zu, die SPD als neuer Parteichef aus dem Stimmungstief zu führen: Lediglich 23 Prozent halten den 29-Jährigen demnach geeignet für diesen Posten.

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