Groko nach SPD-Führungswechsel : „Man muss sich unterhalten“

Während der frühere SPD-Vorsitzende Lafontaine den Ausstieg aus der Groko empfiehlt, mehren sich die moderaten Stimmen aus der Partei. Esken und Walter-Borjans bestehen aber auf Nachverhandlungen – sehr zum Ärger einiger CDU-Politiker.
Nach dem SPD-Mitgliedervotum für Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans als neue Führungsspitze hat der frühere SPD-VorsitzendeOskar Lafontaine den Sozialdemokraten einen Ausstieg aus der Großen Koalition nahegelegt. „Wenn die SPD mit dieser Union noch länger zusammenarbeitet, wird sich ihr Niedergang fortsetzen“, sagte Lafontaine dem „Spiegel“. Er hoffe, dass es der neuen Parteispitze gelinge, „die SPD wieder auf eine Politik zu verpflichten, in deren Mittelpunkt soziale Gerechtigkeit und Frieden stehen“.





