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Für neuen Anstrich : „Gorch Fock“ wieder auf dem Trockenen

  • Aktualisiert am

Die „Gorch Fock“ soll zuerst gereinigt und dann weiß gestrichen werden. Bild: dpa

Das Segelschulschiff der Marine soll gereinigt und weiß gestrichen werden. Das Verteidigungsministerium will die Sanierung trotz hoher Kosten fortsetzen – 2020 soll die „Gorch Fock“ wieder segeln.

          Das Marineschulschiff „Gorch Fock“ ist am Donnerstag wieder aus dem Wasser geholt worden. Der Traditionssegler wurde bei der Fassmer-Werft im niedersächsischen Berne aufs Trockene gelegt. Dort soll das Schiff zunächst einen weißen Anstrich bekommen.

          Bis es am Donnerstag richtig positioniert war, vergingen rund zwei Stunden. Der Segler wurde aus der Weser auf eine Art Hebebühne geschoben, die ihn aus dem Wasser beförderte. Die „Gorch Fock“ soll nun gereinigt werden, ehe sie gestrichen wird, wie eine Sprecherin der Fassmer-Werft sagte. Danach ist die Verlegung von Kabeln und Rohren geplant.

          Die für die Sanierung zuständige Elsflether Werft hat die Fassmer-Halle für 100 Tage gemietet. Wo anschließend die Masten des Schiffs gestellt werden, steht noch nicht fest. Die Elsflether Werft ist insolvent und steht zum Verkauf.

          Das halb fertiggestellte Schiff war Ende Juni von Bremerhaven in Richtung Berne geschleppt worden. Zuvor hatte die „Gorch Fock“ dreieinhalb Jahre flussabwärts in Bremerhaven im Dock gelegen.

          Im Herbst 2020 soll die 61 Jahre alte Dreimastbark wieder segeln. Das Bundesverteidigungsministerium hat beschlossen, die Sanierung trotz der aus dem Ruder gelaufenen Kosten zu vollenden. Die Kosten sollen 135 Millionen Euro nicht übersteigen. Auf dem Schiff bildet die Marine ihre Offiziersanwärter aus, der Heimathafen der „Gorch Fock“ ist Kiel.

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