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Interview mit Jens Spahn : „Selbsttötung ist keine Therapie“

Jens Spahn (CDU) spricht bei einer Plenarsitzung im Deutschen Bundestag. Zuletzt hat er vor allem die öffentliche Debatte rund um die Organspende angeregt. Bild: dpa

Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn spricht im F.A.Z.-Interview über den legalen Erwerb tödlicher Betäubungsmittel. Und was er davon hält, dass in Zukunft seine Mitarbeiter über Leben und Tod entscheiden könnten.

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          Herr Minister, das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat im März 2017 höchstrichterlich festgestellt, dass Bürger unter bestimmten Umständen das Recht haben, ein tödlich wirkendes Betäubungsmittel zum Zweck des Suizids zu erwerben. Wie viele einschlägige Anträge liegen dem Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte mittlerweile vor?

          Helene Bubrowski

          Politische Korrespondentin in Berlin.

          Daniel Deckers

          in der politischen Redaktion verantwortlich für „Die Gegenwart“.

          111 Anträge wurden gestellt. Alle Antragsteller erhielten daraufhin einen Fragebogen, um ihre konkrete Lage zu schildern. Damit entsprechen wir dem Willen des Bundesverwaltungsgerichts. Das hatte in seiner Urteilsbegründung auf eine „extreme Notlage“ abgestellt. Jeder Fall muss also individuell geprüft werden.

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