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Pandemie als Generationenfrage : Jung gegen Alt in der Corona-Krise?

  • -Aktualisiert am

Am 17. März feierten die jungen Leute in Florida noch „Spring Break“ Bild: AP

Viele Junge schien die Corona-Krise lange kalt zu lassen. Nun kann man nur hoffen, dass sich bei ihnen nicht das Gefühl breit macht, der Tod der Alten und chronisch Kranken sei ein hinnehmbarer Kollateralschaden.

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          Als politische Reifeprüfung für seine Generation und jüngere Jahrgänge hat der 1970 geborene italienische Schriftsteller Antonio Scurati im Gespräch mit der F.A.Z. den Umgang mit der Covid-19-Pandemie bezeichnet. Denn seine Generation habe es in der Hand, mit solidarischem Verhalten die Krise zu bewältigen und als Gemeinschaft von Individuen gestärkt daraus hervorzugehen.

          Ganz praktisch heißt das aber auch, das Leben Tausender meist älterer Mitbürger, von Eltern, Großeltern, Tanten und Onkeln zu schützen. In Scuratis besonders grausam vom Virus getroffenen Land kostete die Lungenkrankheit bisher mehr als 6000 Menschen das Leben, so viele wie sonst nirgendwo auf der Welt.

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