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Generalinspekteur Zorn : Wir brauchen eine vollausgestattete Bundeswehr

  • -Aktualisiert am

Soldaten des Panzergrenadierbataillons 371 aus dem sächsischen Marienberg verladen Schützenpanzer „Marder“ auf Güteranhänger der Eisenbahn. Bild: dpa

Auch in Friedenszeiten muss die Bundeswehr auf hochintensive Gefechte vorbereitet sein – allein um mögliche Gegner glaubhaft abschrecken zu können. Ein Gastbeitrag des Generalinspekteurs der Bundeswehr.

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          Die Corona-Pandemie beherrscht derzeit das politische Handeln. Das darf aber nicht von der Tatsache ablenken, dass unsere Sicherheit auch von vielschichtigen äußeren Bedrohungen beeinflusst wird: Akteure mit globalen Interessen wie Russland und China stören den internationalen Frieden, rüsten ihre Streitkräfte auf, führen großangelegte Übungen durch und bauen ihre Raketenarsenale aus, die uns in Europa bedrohen können. Der internationale Terrorismus breitet sich aus und vernetzt sich. Regionale Konflikte beherrschen den südöstlichen Mittelmeerraum. Über alles wirken Cyber-Angriffe mit einem großen Potential zur Destabilisierung.

          Wir erkennen, welchen Einfluss der Klimawandel auf unsere Sicherheit hat. Und die Pandemie zeigt uns, dass stärker in staatliche Resilienz investiert werden muss. Deutschland und seine Bündnisse sind gefordert, das ressortübergreifende Handeln auch auf diese Situation auszurichten. Die Bundeswehr leistet dabei ihren Beitrag zur gesamtstaatlichen Sicherheitsvorsorge.

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