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Kampf um die Sprache : Gendern diskriminiert

Überklebtes Straßenschild an der Thomas-Mann-Straße in Prenzlauer Berg (Archivaufnahme) Bild: picture alliance / Geisler-Fotopress

Woher rührt das Unbehagen, wenn es um das Gendern geht? Viele Frauen (und auch viele Männer) ahnen, dass es nur eine neue Art der Diskriminierung ist.

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          Dafür, dass das Gendern eigentlich ein unwichtiges Thema ist, wird die Diskussion darüber mit erstaunlich großer Verve geführt. Das Thema lässt so gut wie keinen kalt. Im Gegenteil: Gegner geraten praktisch aus dem Stand in Rage, Befürworter erstarren in moralischen Höchstanforderungen. Füreinander haben sie oft nur Verachtung übrig.

          Woher kommen diese Emotionen, die vor allem aufseiten der Gegner oft heftig sind? Zunächst einmal empört viele, dass das Ansinnen der Gender-Befürworter auf gleich zwei Fehlschlüssen beruht, einem linguistischen und einem ideologischen. Der linguistische Fehlschluss besteht in der Annahme, das grammatikalische Genus bezeichne gleichzeitig auch das biologische Geschlecht oder werde zumindest damit assoziiert.

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