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Gemeinsames Interview : AKK und Göring-Eckardt offen für Schwarz-Grün

  • Aktualisiert am

„Wir können ganz gut miteinander.“: CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer über die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt Bild: Reuters

Eine Koalition aus Union und den Grünen im Bund? Das sei durchaus vorstellbar, finden Annegret Kramp-Karrenbauer und Katrin Göring-Eckardt.

          Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer und die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt haben sich in einem gemeinsamen Interview offen für ein schwarz-grünes Bündnis gezeigt. „Wir können ganz gut miteinander. Wir leben in einer Zeit, in der es keine natürlichen Koalitionspartner mehr gibt. Da müssen wir gesprächsfähig sein“, sagt Kramp-Karrenbauer der „Bild am Sonntag“ laut Vorabbericht.

          Göring-Eckardt sieht in einem Bündnis von Grünen und Union eine große Chance für Deutschland: „Dass Grüne und Union im Parteienspektrum weiter auseinanderliegen als SPD und Union, könnte dem Land guttun, weil es zu mehr Zusammenhalt führt. Weil die Bürger sehen: Wenn die sich auf etwas verständigen können, kann unser Land besser funktionieren.“

          Kramp-Karrenbauer betonte: „Die entscheidende Frage ist immer: Können unterschiedliche Partner sich in einer Regierung auf ein gemeinsames Projekt verständigen. Ich sehe das sehr pragmatisch.“ Sie selbst habe im Saarland schon „mit absoluter Mehrheit, den Grünen, der FDP und der SPD“ regiert.

          Im „Sonntagstrend“ des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag der „Bild am Sonntag“ bleibt die Union stärkste Kraft, büßt mit 29 Prozent aber einen Prozentpunkt ein. Die Grünen kommen demnach auf 16 Prozent (plus einen Prozentpunkt) und bleiben auf Platz drei hinter der SPD, die ihren Rang hinter der Union mit unverändert 19 Prozent halten kann. Die AfD liegt in der Umfrage unverändert bei 13 Prozent. Auf jeweils 9 Prozent kommen die Linke (minus 1) und die FDP (plus 1).

          „Dass Grüne und Union im Parteienspektrum weiter auseinanderliegen als SPD und Union, könnte dem Land guttun“: Katrin Göring-Eckardt

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