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F.A.Z. exklusiv : Syrien-Rückkehrer „eine tickende Zeitbombe“

  • Aktualisiert am

Er will die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden intensivieren: Hans-Georg Maaßen, Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Bild: dpa

Die Chefs des Bundesverfassungsschutzes und des Schweizer Nachrichtendienstes fordern eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Sicherheitsbehörden. Gerade bei der Terrorismusbekämpfung sei diese wichtig, schreiben Maaßen und Seiler in der F.A.Z.

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          Die Chefs des Bundesverfassungsschutzes und des Schweizer Nachrichtendienstes, Hans-Georg Maaßen und Markus Seiler, fordern, die Zusammenarbeit zwischen den Sicherheitsbehörden weiter zu intensivieren. In einem gemeinsamen Beitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) schreiben sie, viele der aus Syrien und dem Irak zurückgekehrten Islamisten stellten „eine tickende Zeitbombe“ dar.

          Das Internet sei zu einem eigenen Aktionsfeld mit gezielter Propaganda und Desinformation geworden. „Nach unseren Erkenntnissen sind allein aus Deutschland seit dem Jahr 2013 mehr als 880 Islamisten nach Syrien und in den Irak ausgereist, aus der Schweiz rund 60. Zurückgekehrt sind nach Deutschland circa ein Drittel der Ausgereisten, in die Schweiz 14 Personen“, schreiben die Behördenleiter in der F.A.Z.

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