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Nach Kritik : Merz bestreitet Streben nach Rechtsruck der CDU

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CDU-Politiker Friedrich Merz am Dienstag in der Bundespressekonferenz Bild: EPA

Der Anwärter für den CDU-Vorsitz Friedrich Merz war scharf für seine Aussagen darüber kritisiert worden, mit welchen Themen er der AfD Wähler abwerben will. Nun bestreitet er, dass er einen Rechtsruck wolle.

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          Der CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz hat bestritten, dass er die Partei weiter nach Rechts rücken wolle. „Es gibt niemanden in der CDU, der eine Rechtsverschiebung der Partei möchte“, sagte Merz in den ARD-Tagesthemen. Er wolle vielmehr, dass sich die Partei „zurück in die Mitte“ bewege. Dort hätten sich früher die Stammwähler der Partei befunden, die leider verloren gegangen seien.

          Er stehe dafür, dass die CDU ihr Spektrum wieder verbreitere, betonte Merz. Sie müsse sowohl liberale als auch wertkonservative Wähler zurückgewinnen. Auch müsse sie für junge Leute attraktiver werden. „Das ist kein Rechtsruck“, unterstrich Merz. Die CDU müsse vielmehr ihren eigenen Kurs wiederfinden. Dabei dürfe sie sich weder an der AfD noch an der Linkspartei messen, wolle sie „als große Volkspartei überleben“.

          Wähler von der AfD zurückgewinnen

          Merz hatte am Dienstag seine Kandidatur für die Nachfolge von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer offiziell angekündigt, ebenso wie der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet. Weiterer Bewerber ist der frühere Bundesumweltminister Norbert Röttgen.

          In der Pressekonferenz zur Verkündung seiner Bewerbung betonte Merz allerdings, dass er frühere CDU-Wähler von der AfD zurückgewinnen wolle – etwa mit einem konsequenten Eintreten gegen illegale Migration. Auf die Frage, ob er den erstarkten Rechtsradikalismus mit Themen wie Grenzkontrollen und Clankriminalität bekämpfen wolle, sagte er „ja“.

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