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Junge Klimaschützer : Fridays for Revolution

Gallionsfigur: Luisa Neubauer bei den Protesten für Klimagerechtigkeit im vergangenen Jahr Bild: dpa

Die Aktivisten von Fridays for Future wollten überparteilich sein. Sind sie es noch? Einige Töne klangen zuletzt eher nach einer linksradikalen Splittergruppe.

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          Etwas hatte sich verändert bei Fridays for Future. Auf dem Twitter-Account der Bewegung war plötzlich wenig über den Klimawandel zu lesen. Keine Warnungen, dass die Temperaturen steigen, ob in Hongkong, Paris oder anderswo. Keine Kritik, dass die Politik zu wenig Windräder baut, wie sonst manchmal.

          Morten Freidel

          Redakteur in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung

          Stattdessen stand dort vor wenigen Tagen: „Deutschland, hör auf, Antifas zu kriminalisieren.“ Oder: „Dein Klimaschutz ist halt nichts wert, wenn er nicht antikapitalistisch, antirassistisch, antikolonial und antifaschistisch ist.“

          Um Klimaschutz ging es nur noch am Rande. Über mehrere Stunden hinweg war Hanau Thema, wo ein Rechtsextremer vor einem Jahr neun Menschen ermordet hatte. Die Bewegung forderte sogar, den Kapitalismus abzuschaffen, um Rassismus zu überwinden. „Wenn ihr (verstärkt) antirassistisch werden wollt, dann muss klar sein, dass es im Kapitalismus immer auch Rassismus geben wird.“

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