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Fridays for Future : Auf Augenhöhe mit der Kanzlerin

Das Gesicht der deutschen Bewegung und das des weltweiten Klimastreiks: Luisa Neubauer und Greta Thunberg in Berlin. Bild: Reuters

Die Kanzlerin kann zum Kongress von „Fridays for Future“ nicht kommen, deshalb wurden gar keine Politiker eingeladen. Wie eine Bewegung immer einflussreicher wird – und sich radikalisiert?

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          Auch Angela Merkel ist eingeladen. Bei einer Veranstaltung im April schüttelte Jakob Blasel, ein 18 Jahre alter Abiturient aus Kiel, der Bundeskanzlerin die Hand und überreichte ihr persönlich die Einladung für den Sommerkongress der „Fridays for Future“.

          Timo Steppat
          Redakteur in der Politik.

          „Die Antwort vom Bundeskanzleramt war sehr freundlich, aber eine Absage: Angela Merkel ist im Urlaub, sie kann nicht kommen“, sagt Blasel. Er ist einer der führenden Köpfe der Bewegung und Organisator des Kongress, der am Mittwoch in Dortmund beginnt. Nachdem Merkel nicht kommen konnte, überlegten die Schüler, ob sie andere Politiker einladen sollten. Man habe sich dann aber bewusst dagegen entschieden, anderen eine Bühne zu geben.

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