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„Fridays for Future“ : Jugendliche protestieren vor Steinkohlekraftwerk in NRW

  • Aktualisiert am

Teilnehmer der Demonstration halten Transparente hoch, wie jenes mit dem Schriftzug: „Klimakrise tötet!“ Bild: dpa

Im nordrhein-westfälischen Datteln soll das letzte deutsche Kohlekraftwerk in Betrieb gehen. Klimaaktivisten wollen den Ort daher zu einem „Brennpunkt der Klimabewegung“ machen.

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          Unter dem Motto „Datteln vier? Nicht mit mir!“ haben am Freitag mehrere Hundert Anhänger der Bewegung „Fridays for Future“ im nordrhein-westfälischen Datteln gegen das dortige Steinkohlekraftwerk demonstriert. Bis zu 430 Teilnehmer zogen nach Polizeiangaben von der Dattelner Innenstadt zu dem Kraftwerk, wo am Nachmittag eine Abschlusskundgebung stattfand. Die Proteste richteten sich gegen die Pläne zum Kohleausstieg, wonach das neue Kraftwerk Datteln IV noch in Betrieb gehen soll.

          Klimaaktivisten hatten angekündigt, das umstrittene Steinkohlekraftwerk solle nun zum „Brennpunkt der Klimabewegung“ werden. Die Bundesregierung und die Braunkohleländer Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg hatten sich in der vergangenen Woche auf das Vorgehen beim Ausstieg aus der Braunkohle verständigt.

          Vereinbart wurde, dass das Steinkohlekraftwerk Datteln IV als letztes Kohlekraftwerk noch in Betrieb gehen darf. Umwelaktivisten und Kohlegegner kritisieren dies scharf und verweisen darauf, dass dieser Schritt den Empfehlungen der Kohlekommission zuwider laufe. Zu Protestkundgebungen gegen die Vereinbarungen zum Kohleausstieg hatte „Fridays for Future“ am Freitag auch in rund 30 weiteren Städten aufgerufen.

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