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Neuer Freiwilligendienst : Wehrbeauftragte: Bundeswehr soll bei Rekrutierung realistisches Bild zeichnen

  • Aktualisiert am

Bundeswehrsoldaten rekrutieren auf einem Stand bei der Videospielmesse Gamescom in Köln 2019. Bild: Ina Fassbender/AFP

Dass der Dienst später ganz anders aussieht, als er vorher dargestellt wurde, sei für viele ein Problem, sagt Eva Högl. Beim neuen Dienst für den Heimatschutz will die Wehrbeauftragte diesen Fehler nicht wieder sehen.

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          Zum Start des neuen Freiwilligendienstes für den Heimatschutz hat die Wehrbeauftragte Eva Högl die Bundeswehr zu mehr Realismus bei der Rekrutierung aufgerufen. Man müsse den jungen Menschen ein realistisches Bild vermitteln, mahnte die SPD-Politikerin im Gespräch mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

          „Ich höre häufig von Soldatinnen und Soldaten, dass bei der Personalgewinnung ein falsches Bild von der Bundeswehr vermittelt wird und sich der Alltag dann ganz anders darstellt“, sagte Högl. „Das schadet mehr, als es nützt.“ Eine Voraussetzung für den Erfolg des neuen Dienstes sei ein realistisches Bild vom Dienst für den Heimatschutz.

          Sieben Monate Ausbildung

          Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) wird den Stand des neuen Programms an diesem Dienstag in Berlin vorstellen. Der Dienst soll aus einer siebenmonatigen militärischen Ausbildung und Reservisteneinsätzen in den folgenden sechs Jahren bestehen. Die Bundeswehr will so künftig zusätzliche Kräfte für Krisen- und Katastropheneinsätze im Inland bereithalten, wie sie derzeit auch in der Corona-Pandemie benötigt werden.

          Der Dienst steht unter dem Motto „Dein Jahr für Deutschland“. Geplant war, im ersten Jahr 1000 Männer und Frauen auszubilden.

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