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Franziska Giffey : Kann sie das?

Geht das gut? Michael Müller und Franziska Giffey Bild: dpa

Franziska Giffey will den Berliner Landesverband der SPD führen und Regierende Bürgermeisterin werden. Aber das Berliner Pflaster ist schwierig.

          3 Min.

          „Das wird gut, ich sag’s Ihnen.“ So hat Franziska Giffey, die Bundesfamilienministerin, gerade für sich selbst geworben. Und zwar nicht in ihrer Rolle als Ministerin, sondern für jene, die sie ab Mai einnehmen will: SPD-Chefin in Berlin. Dann will sie in dieser Funktion auf Michael Müller folgen, den farbarmen und oft glücklos agierenden Regierenden Bürgermeister. Müller will zur Landtagswahl im Jahr 2021 nicht mehr antreten. Und es ist ein offenes Geheimnis, dass die Spitzenkandidatin dann Franziska Giffey heißen soll.

          Markus Wehner

          Politischer Korrespondent in Berlin.

          Die Begeisterung der Berliner Medien darüber ist groß. Das liegt auch an der Enttäuschung, für die Müller und die zerstrittene rot-rot-grüne Koalition in den Augen vieler stehen. Demnach machen die drei Parteien mehr ideologische Politik für die jeweils eigene Klientel als dass sie die Stadt voranbringen. Giffey hebt sich davon ab. Sie schafft es in ihren Auftritten, den richtigen Ton zu finden, drückt sich so aus, dass die Leute es verstehen. In Neukölln hat sie als Bürgermeisterin in einem schwierigen Umfeld gezeigt, dass sich Probleme pragmatisch angehen lassen. Kein Wunder, dass Giffey schon seit langem als das Wunderheilmittel für Berlin gilt.

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