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Flutkatastrophe : Hätten die Opfer vermieden werden können?

Feuerwehrleute im durch das Hochwasser zerstörten Marienthal Bild: Lucas Bäuml

Nach den verheerenden Überschwemmungen richten sich die Augen auf Warnsysteme und den Katastrophenschutz. Was lief schief? Und wurden Lehren aus vergangenen Hochwassern gezogen?

          7 Min.

          In dem vom Hochwasser verwüsteten Ahrtal in der Eifel laufen auch am Montag noch Rettungseinsätze. Manche Orte wurden bisher nur mit Amphibienfahrzeugen erreicht, die Bevölkerung ist dort nach Angaben der Rettungskräfte immer noch eingeschlossen. Am Montag galt das für Marienthal sowie Rech und Dernau. Auch andernorts ist die Lage weiterhin katastrophal, überall liegt die Infrastruktur brach, es fehlt an Wasser, Strom, Gas und vielerorts immer noch an einer Mobilfunkverbindung. Derweil steigt die Zahl der Toten im Kreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz stetig, nach Polizeiangaben lag sie am Montag bei 117, mindestens 749 Menschen wurden verletzt.

          Timo Frasch
          Politischer Korrespondent in München.
          Johannes Leithäuser
          Politischer Korrespondent in Berlin.
          Stefan Locke
          Korrespondent für Sachsen und Thüringen mit Sitz in Dresden.
          Julian Staib
          Politischer Korrespondent für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland mit Sitz in Wiesbaden.

          Die Katastrophe, die sie in der Nacht auf den Donnerstag heimsuchte, beschreiben Anwohner als eine Art Welle. Immer wieder habe sich das Wasser aufgrund von mitgerissenen Bäumen und Schutt gestaut – und dann unvermittelt Bahn gebrochen, heißt es. Mit einer irrsinnigen Geschwindigkeit sei der Pegel dann gestiegen. Klar, vor Hochwasser wurde gewarnt.

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