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Nach der Flut im Ahrtal : „Lasst uns nicht im Kalten sitzen“

Im Kreis Ahrweiler sind viele Häuser Anfang September noch gezeichnet von der Flut. Bild: EPA

In vielen vom Hochwasser getroffenen Häusern sind die Heizungen zerstört. Nun geht an der Ahr die Angst vor dem Winter um. Rasch müssen Lösungen gefunden werden.

  • -Aktualisiert am
          4 Min.

          Wer derzeit abends durch die Orte entlang der Ahr geht, der sieht fast nichts: In Bad-Neuenahr etwa sind viele Straßen schwarz, nur ab und an leuchtet eine von einem Generator betriebene Laterne. Auch die meisten flutgeschädigten Häuser sind dunkel; die Bewohner sind anderswo untergekommen, die Räume stehen leer.

          Julian Staib
          Politischer Korrespondent für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland mit Sitz in Wiesbaden.

          Vielerorts ist die Stromversorgung noch nicht wiederhergestellt und in den meisten Häusern hat das Wasser die Heizungen zerstört. Nur bis Marienthal, also kurz hinter Bad-Neuenahr-Ahrweiler, war das Tal mit Gasleitungen versorgt, weiter flussaufwärts wurde meist mit Öl geheizt. Als in der Nacht auf den 15. Juli die Wassermassen durch das Ahrtal schossen, zerbarsten die Gasleitungen, und die Öltanks wurden überflutet.

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