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Fünf Jahre nach der Flucht : „Ich muss es unbedingt schaffen“

Mahfouz Istanbouli auf dem Frankfurter Opernplatz. Im Hintergrund die Deutsche Bank. Bild: Marcus Kaufhold

Mahfouz Istanbouli kam 2015 über die Balkan-Route aus Syrien. Mit Sarah Connor hat er Deutsch gelernt. Jetzt geht er bei der Bank in die Lehre.

          6 Min.

          Jeden Morgen um 5.30 Uhr beginnt Mahfouz Istanboulis deutsches Leben mit dem Handywecker. Es gibt diesen Moment zwischen Schlafen und Wachen, in dem er nicht weiß, wo er ist. Dann wird das Bild klar: in seiner neuen Heimat. Deutschland. Seit fünf Jahren.

          Livia Gerster
          Redakteurin in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Mit seiner Schwester Riham floh er im Herbst 2015 über die Balkan-Route „zu Mama Merkel“, wie manche im Schlauchboot sagten. Mahfouz lacht. Er findet das ein bisschen kindisch, aber er weiß, was sie meinen. Er sagt es so: „Sie hat vielen geholfen. Sie ist ein sehr guter Mensch.“

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