https://www.faz.net/-gpf-9j6yi

Flüchtlinge : Mehr als 14.000 illegale Einreisen mit Bus und Bahn

  • Aktualisiert am

Busbahnhof in Jena: Die Kontrolle von Passagieren in Fernreisebussen könnte künftig schwieriger werden. Bild: dpa

Die meisten der illegal Eingereisten kamen aus Afghanistan, Nigeria, dem Irak, Syrien und der Türkei. Die Kontrollen könnten sich wegen eines Gerichtsurteils künftig anders gestalten.

          Bundespolizisten haben einem Zeitungsbericht zufolge im vergangenen Jahr in Bussen und Bahnen mehr als 14.000 unerlaubt nach Deutschland eingereiste Passagiere entdeckt. Nach einer der „Rheinischen Post“ vorliegenden Auflistung der Bundespolizei waren von Januar bis November 7.943 Menschen aus Zügen und weitere 6.066 aus Fernbussen geholt worden.

          Die meisten von ihnen kamen demnach aus Afghanistan, Nigeria, dem Irak, Syrien und der Türkei. Zurückweisungen habe es nur an Flughäfen, Seehäfen und an der deutsch-österreichischen Grenze gegeben.

          Die Kontrollen könnten sich in Zukunft anders gestalten, weil der Europäische Gerichtshof in einem Rechtsgutachten für das Bundesverwaltungsgericht festgestellt hat, dass der Schengener Grenzkodex Passkontrollen in Fernbussen durch die jeweiligen Unternehmen untersagt.

          Zwei Busreiseunternehmen aus Deutschland und Spanien hatten gegen die Verpflichtung geklagt, vor dem Überfahren der deutschen Grenze die Fahrgäste aus Drittstaaten auf Pässe und Aufenthaltstitel zu kontrollieren. Über die Verfahren müsse nun das Bundesverwaltungsgericht entscheiden.

          Weitere Themen

          Mehr als 130 Tote bei Anschlägen in Kirchen und Hotels

          Sri Lanka : Mehr als 130 Tote bei Anschlägen in Kirchen und Hotels

          Eine Serie von Bombenanschlägen in Sri Lanka hat am Ostersamstag mehr als 130 Menschenleben gefordert. In drei katholischen Kirchen und drei Luxus-Hotels explodierten binnen einer halben Stunde Sprengsätze. Unter den vielen Opfern sind auch Ausländer.

          Gelbwesten kritisieren Notre-Dame-Spenden Video-Seite öffnen

          Paris : Gelbwesten kritisieren Notre-Dame-Spenden

          Mehrere milliardenschwere Unternehmerfamilien hatten sich nach dem Brand der Kirche mit Spendenzusagen förmlich überboten. Die Demonstranten kritisieren nun, dass ihrer Bewegung derartige Spenden nicht angeboten werden.

          Soldaten posten offen Rechtsradikales

          Bundeswehr : Soldaten posten offen Rechtsradikales

          Neue Vorwürfe über rechte Gesinnung bei Bundeswehrsoldaten: Ein Informant soll in sozialen Netzwerken Hunderte Beispiele für radikales Gedankengut gesammelt haben. Seine Vorgesetzten hätten das nicht ernst genommen.

          Topmeldungen

          Sri Lanka : Mehr als 130 Tote bei Anschlägen in Kirchen und Hotels

          Eine Serie von Bombenanschlägen in Sri Lanka hat am Ostersamstag mehr als 130 Menschenleben gefordert. In drei katholischen Kirchen und drei Luxus-Hotels explodierten binnen einer halben Stunde Sprengsätze. Unter den vielen Opfern sind auch Ausländer.

          Bundeswehr : Soldaten posten offen Rechtsradikales

          Neue Vorwürfe über rechte Gesinnung bei Bundeswehrsoldaten: Ein Informant soll in sozialen Netzwerken Hunderte Beispiele für radikales Gedankengut gesammelt haben. Seine Vorgesetzten hätten das nicht ernst genommen.

          Borussia Dortmund : Favre stört die Diskussion um Reus

          Nach dem Sieg der Bayern müssen die Dortmunder im Titelrennen der Bundesliga nachlegen. Doch es wartet eine knifflige Aufgabe auf die Borussia. Und dann ist da noch der schwächelnde Kapitän.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.