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Fernsehduell in NRW : Kraft: „Sind nicht für eine Kita-Pflicht“

  • Aktualisiert am

Kontrahenten: Hannelore Kraft, Norbert Röttgen Bild: dpa

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat im Fernsehduell mit Herausforderer Norbert Röttgen den Vorwurf zurückgewiesen, sie fordere eine Kita-Pflicht für alle Kinder.

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          Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) und ihr CDU-Herausforderer Norbert Röttgen haben zu Beginn ihres Fernsehduells über das Thema Kinderbetreuung gestritten. Kraft wies den Vorwurf zurück, sie fordere eine Kita-Pflicht für alle Kinder. „Wir sind nicht für eine Kita-Pflicht“, versicherte sie am Montag im WDR-Fernsehen. Kraft hatte am Wochenende gesagt, wenn die Bildung in der Kindertagesstätte beginnen solle, „müssen wir auch sicherstellen, dass alle Kinder da sind“.

          Röttgen sieht darin ein Plädoyer für eine Kita-Pflicht. Bei diesem Thema werde ein fundamentaler Unterschied zwischen CDU und SPD deutlich. Für die CDU habe der Elternwille Vorrang. Röttgen warf der rot-grünen Minderheitsregierung vor, den Ausbau von Plätzen in Kindertagesstätten vernachlässigt zu haben. NRW nehme bei den Kita-Plätzen den letzten Platz unter den Bundesländern ein. Kraft machte dafür die alte schwarz-gelbe Landesregierung verantwortlich. Ihr Kabinett habe sich daran gemacht, diese Versäumnisse auszugleichen.

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