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Ferda Ataman : Bisher hat sie zugespitzt und provoziert

Polarisiert: Ferda Ataman in der Bundespressekonferenz Bild: imago images/Metodi Popow

Die Kandidatin für das Amt der Antidiskriminierungsbeauftragten soll an diesem Donnerstag im Bundestag gewählt werden. Die Union hält Ferda Ataman wegen ihres Hangs zur Provokation für ungeeignet. Auch im Regierungslager gibt es Kritiker.

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          Die für Donnerstag vorgesehene Wahl der Publizistin und Kolumnistin Ferda Ataman als Antidiskriminierungsbeauftragte erhitzt die Gemüter seit Wochen. Denn sie war bisher nicht gerade zimperlich mit ihren Äußerungen, provozierte auch gern einmal mit überzogenen Stellungnahmen. Kurz nach der Nominierung für das neue Amt hat sie 10.000 Tweets ihres privaten Twitteraccounts gelöscht. 7000 davon seien sowieso nur Retweets gewesen – 3000 eigene Kommentare.

          Heike Schmoll
          Politische Korrespondentin in Berlin, zuständig für die „Bildungswelten“.

          So äußerte Ataman während der Pandemie die Befürchtung, dass Corona-Patienten mit Migrationshintergrund benachteiligt werden könnten. „Ich habe irgendwie eine Ahnung, welche Bevölkerungsgruppen in Krankenhäusern zuerst behandelt werden, wenn die Beatmungsgeräte knapp werden“, schrieb sie bei Twitter. Solche Äußerungen haben ihr viel Ärger eingebracht.

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