Feministische Außenpolitik : Ein Reizwort und viele Zweifel
Annalena Baerbock steht auf der Bühne in ihrem Ministerium und sagt, sie habe sich bei der Arbeit an den Leitlinien zur feministischen Außenpolitik manchmal gewundert. Sie habe sich gewundert, was das für ein Reizwort sei: „Dieses kleine Wort feministisch.“ Dabei sei es doch etwas, das im 21. Jahrhundert selbstverständlich sein sollte, „dass alle Menschen gleiche Rechte, Freiheiten und Chancen haben.“ Feministische Außenpolitik sei also „kein Kampfbegriff“, sondern leite sich aus dem Grundgesetz ab. Und: Es sei eine harte Sicherheitsfrage, argumentiert die Grünenpolitikerin: „Wenn Frauen nicht sicher sind, ist niemand sicher.“
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