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Bericht : FDP will Rente mit 60 ermöglichen

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Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner Bild: dpa

Während in der Koalition um die Rente mit 63 gestritten wird, geht die Opposition einen Schritt weiter: Die FDP will die Rente mit 60.

          Die FDP schlägt einem Medienbericht zufolge als Alternative zur umstrittenen Rente mit 63 die Abschaffung der starren Altersgrenze vor. Jeder Beschäftigte, der das 60. Lebensjahr erreicht hat, sollte frei wählen können, wann er in den Ruhestand geht, berichtet die „Welt“ (Donnerstagausgabe) vorab unter Berufung auf ein FDP-Rentenpapier. Dieses solle auf dem Bundesparteitag der Liberalen an diesem Wochenende beschlossen werden.

          Jeder Versicherte solle die Rente erhalten, die er sich mit seinen Beiträgen erworben habe. Wer früher aus dem Berufsleben ausscheide, bekomme nach diesem Modell somit weniger Geld, wer später aufhöre zu arbeiten, erhalte eine höhere Rente.

          Anders als bei der abschlagsfreien Rente mit 63, die es nur für diejenigen geben soll, die 45 Beitragsjahre vorweisen können, sehe das FDP-Modell keine Mindestanzahl von Jahren vor. Einzige Voraussetzung für die Rente mit 60 ist, dass das Einkommen aus gesetzlicher Rente plus betrieblicher und privater Altersvorsorge oberhalb des Grundsicherungsniveaus liege. Um das Arbeiten im Alter zu fördern, wolle die FDP zudem die Hinzuverdienstgrenzen für Rentner komplett abschaffen.

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