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FDP-Generalsekretär Döring : „Rösler ist ein Alphatier“

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Zwischen sie passt kein Blatt Papier. Oder doch? Der FDP-Vorsitzende Rösler mit seinem designierten Generalsekretär Döring (v.l.) Bild: ddp images/dapd/Nigel Treblin

Noch vor kurzem kritisierte FDP-Generalsekretär Patrick Döring seinen Parteivorsitzenden als „Wegmoderierer“, jetzt versucht er sich an Wiedergutmachung: „Natürlich ist Philipp Rösler ein Alphatier“, sagte er der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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          Der designierte FDP-Generalsekretär Patrick Döring hat sich lobend über die Führungsfähigkeit von Parteichef Philipp Rösler geäußert: „Natürlich ist Philipp Rösler ein Alphatier“, sagte Döring in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. „Ohne eigene Stärke kommen Sie nicht in solche Positionen. Er führt die FDP souverän, so dass wir bei der nächsten Bundestagswahl wieder ein gutes Ergebnis erzielen werden.“

          Döring hatte sich kurz nach der Übernahme des Generalsekretäramtes kritisch über Rösler geäußert, hatte in als „Wegmoderierer“ bezeichnet und ihm die Qualitäten eines Kämpfers abgesprochen. Gefragt, wie Rösler das gefunden habe, sagte Döring der F.A.S.: „Er kennt mich gut und lange genug, um zu wissen, dass der Satz nicht so gemeint war, wie er medial transportiert wurde.“ Döring ergänzte: „Wir haben ein sehr gutes und enges Vertrauensverhältnis.“

          Döring kritisierte den Zustand der Partei in der Vergangenheit. „Die FDP hat sich leider zu selten geschlossen präsentiert“, sagte der designierte Generalsekretär. Er wies auf die innerparteiliche Auseinandersetzung über die Euro-Rettung hin. „Wir haben uns zu lange mit uns selbst beschäftigt“, sagte Döring. Doch spüre man „in der Partei, bei den Mitgliedern und in der Führung, dass wir jetzt alle wieder gemeinsam auf das Tor des Gegners spielen wollen“.

          Döring: Finanztransaktionssteuer im Europa der 27

          Zur Debatte um eine Finanztransaktionssteuer sagte Döring, er glaube nicht, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) entschlossen sei, eine solche Steuer notfalls auch nur im Euroraum einzuführen. Eine entsprechende Ankündigung der Kanzlerin auf einer Pressekonferenz mit dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy bezeichnete er als „Nettigkeit an den französischen Präsidenten“.

          Die Kanzlerin habe Sarkozy „in seinem schweren Wahlkampf ein wenig zur Seite springen“ wollen, so Döring. Die Beschlusslage der Bundesregierung sehe vor, einen einheitlichen Regulierungsrahmen im Europa der 27 zu schaffen. Wenn die Kanzlerin den Kurs der Bundesregierung „tatsächlich hätte ändern wollen, hätten wir uns in der Koalition miteinander abgestimmt“, sagte Döring.

          Deutschland leistet schon „Gewaltiges“

          Zugleich warnte Döring vor einer Debatte über eine mögliche Erhöhung des permanenten Euro-Rettungsschirms (ESM). „Beim ESM droht am Ende eine Diskussion um die Dotierung“, sagte er der F.A.S. und bezeichnete den Beitrag Deutschlands, der in der Koalition vereinbart worden sei, als „angemessen“. Forderungen des italienischen Regierungschefs Mario Monti, dass Deutschland sich stärker an den Kosten der Euro-Rettung beteiligen solle, wies Döring zurück. „Die angeschlagenen Staaten wollen von der guten Bonität Deutschlands profitieren, die wir uns hart erarbeitet haben“, sagte Döring. Deutschland leiste schon „Gewaltiges“.

          Döring bezeichnete es gegenüber der F.A.S. als „absolut inakzeptabel, den Gedanken an Eurobonds weiter zu verfolgen“.

          Das vollständige Interview mit Patrick-Döring lesen Sie am Sonntag in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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