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Trockenheit und Hitze : Warum der Wald stirbt

  • -Aktualisiert am

An diesem Fleck ist noch alles grün und gesund, an anderen Stellen des Waldes sieht es anders aus: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet bei der Begehung des Königsforsts in Bergisch Gladbach. Bild: EPA

Spätestens seit der neuen Hitzewelle sprechen Fachleute von einer Jahrhundertkatastrophe für Deutschlands Forstgebiete. Woran der Wald krankt, hat sich NRW-Ministerpräsident Armin Laschet angesehen.

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          Der Wald ist krank. Bei Bergisch Gladbach kann man das auf schockierende Weise erleben. Denn wenn man sich ganz tief im staatlichen Königsforst wähnt, tut sich unvermittelt eine riesige Lichtung auf, in deren Zentrum noch eine einzige traurige Fichte steht. „Dieser weite Blick, den sie hier genießen können, der ist für uns völlig neu“, sagt Uwe Schölmerich, der leitende Forstdirektor des zuständigen Forstamts.

          Reiner Burger

          Politischer Korrespondent in Nordrhein-Westfalen.

          Nach Stürmen und Trockenheit hat der Borkenkäfer ganze Arbeit geleistet. Vor einem haushohen Holzpolter aus geernteten Fichtenstämmen zeigt Förster Schölmerich dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) an einem Stück Rinde Borkenkäferspuren. Dann versucht Schölmerich die Entwicklung seit 2017 anhand farbig bearbeiteter Satellitenfotos des Königsforsts deutlich zu machen. Auf den ersten Bildern sind nur vereinzelt rote Flecken zu sehen, auf dem aktuellsten haben sich die Flecken zu Inselgruppen verbunden. „Früher hatten wir zwei, drei Borkenkäferfelder im Revier, die konnten wir ausräumen wie einen kariösen Zahn. Das ist nun nicht mehr möglich wegen der Trockenheit. Die Bäume sind gestresst, und der Käfer hat freie Bahn.“

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