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Ökonom zu Fachkräftemangel : „Das System der Einwanderung komplett entbürokratisieren“

Eine Auszubildende aus El Salvador, die an einem Zuwanderungsprojekt der Bundesagentur für Arbeit teilnimmt, spricht am 19 Oktober 2022 in einem Seniorenzentrum in Weimar mit einer Bewohnerin. Bild: dpa

Deutschland müsse Fachkräften langfristige Perspektiven bieten, sagt Arbeitsmarktforscher Simon Jäger. Er warnt vor einer Diskussion über das „Verramschen“ der Staatsbürgerschaft.

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          Herr Jäger, Sie sind vor kurzem selbst für einen Job aus den Vereinigten Staaten nach Deutschland zurückgekehrt. Wie attraktiv sind wir für Einwanderer?

          Anna-Lena Ripperger
          Redakteurin in der Politik.

          Deutschland ist im internationalen Vergleich auf jeden Fall attraktiv: Wir haben einen starken Arbeitsmarkt, Fachkräfte werden gesucht, die Arbeitslosigkeit ist niedrig. Deutschland kann auch mit einem funktionierenden Rechtsstaat und mit gesellschaftlichem Zusammenhalt punkten. Aber wir stehen mit vielen anderen Ländern im Wettbewerb, die wegen des demografischen Wandels um Fachkräfte werben: unsere europäischen Nachbarn, Kanada, die USA oder Singapur. Deshalb müssen wir auch aufpassen, dass wir nicht in einer Art Gastarbeiter-2.0-Debatte hängen bleiben.

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