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Für Lebenswerk : Ehemaliger F.A.Z.-Korrespondent Günter Bannas erhält Theodor-Wolff-Preis

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Günter Bannas bei seiner Verabschiedung in Berlin am 20. März. Bild: Daniel Pilar

Mehr als vierzig Jahre prägte Günter Bannas die politischen Seiten der F.A.Z. mit. Vor knapp einem Monat ging er in den Ruhestand. Nun wird ihm eine besondere Ehrung zu Teil.

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          Der langjährige Parlamentskorrespondent der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, Günter Bannas, erhält für sein Lebenswerk den Theodor-Wolff-Preis der deutschen Zeitungen. Der 65 Jahre alte Journalist habe Maßstäbe für faire und unparteiische Berichterstattung gesetzt, zitierte der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) am Mittwoch aus der Begründung der Jury. Bannas, der seit Ende März im Ruhestand ist, war mehr als 40 Jahre Parlamentsberichterstatter zunächst in Bonn und dann in Berlin. Bei seiner Verabschiedung in der Berliner F.A.Z.-Redaktion am 20. März diesen Jahres erschienen prominente Gäste wie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) und Spitzenvertreter von Parteien, sowie viele Kollegen.

          Darüber hinaus nominierte die Jury zwölf Beiträge in drei Kategorien sowie für das Thema des Jahres. Die Preisträger der vom BDZV vergebenen Auszeichnung werden erst am Tag der Preisverleihung am 20. Juni in Berlin gewählt und am Abend bekanntgegeben.

          Die Auszeichnungen in den Standardkategorien sind je Preisträger mit 6000 Euro dotiert. Der Preis wird seit 1962 verliehen und erinnert an Theodor Wolff (1868-1943), den langjährigen Chefredakteur des „Berliner Tageblatts“. Wolff musste 1933 vor den Nazis ins französische Exil fliehen, dort wurde er verhaftet und der Gestapo ausgeliefert. 1943 starb er im Jüdischen Krankenhaus in Berlin.

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