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F.A.Z.-Gespräch : „Die FDP war immer der Hauptkonkurrent der AfD“

Auf Tuchfühlung: Alexander Gauland (rechts) und Wolfgang Kubicki im Kaminzimmer der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in der Mittelstrasse in Berlin. Bild: Jens Gyarmaty

Alexander Gauland, AfD-Vorsitzender, und Wolfgang Kubicki, stellvertretender FDP-Vorsitzender, über Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

          8 Min.

          Herr Gauland, ist die AfD eine liberale Partei?

          Eckart Lohse

          Leiter der Parlamentsredaktion in Berlin.

          Markus Wehner

          Politischer Korrespondent in Berlin.

          Gauland: Sie ist eine Mischung aus verschiedenen geistesgeschichtlichen Richtungen, da ist auch der Liberalismus dabei. Aber sie ist nicht ausschließlich liberal.

          Was ist denn liberal an der AfD?

          Gauland: Grundsätzlich ist es das Freiheitliche in unserem Programm. Ebenso der Rechtsstaatsgedanke, der sich etwa darin ausdrückt, dass Grenzen nicht einfach überrannt werden dürfen. Liberal ist ein kraftvoller Parlamentarismus, und schließlich gibt es bei uns Wirtschaftsliberale wie die Fraktionsvorsitzende Alice Weidel.

          Erkennen Sie irgendetwas Liberales an der AfD, Herr Kubicki?

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