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FAZ Plus Artikel F.A.Z. exklusiv : Gauland will „Klima-Hype“ aussitzen

Im Bundestag: Gauland Bild: EPA

Die AfD leugnet den menschengemachten Klimawandel. Intern gibt es aber Zweifel, ob der Kurs angesichts des Erfolgs der Grünen sinnvoll ist. Darauf antwortet der Partei- und Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland.

          Wenn es um das Thema Klimaschutz geht, kennt Alexander Gauland kein Vertun. „Die Klimahysterie der anderen Parteien wird die AfD nicht mitmachen“, sagt der Partei- und Fraktionsvorsitzende der AfD der F.A.Z.. Zwar geht auch Gauland davon aus, dass das überragende Interesse am Klimaschutz der AfD bei der Europawahl geschadet hat. Und er erkennt an, dass es vor allem jüngere Wähler bewegt, die nur noch zu sechs Prozent die AfD gewählt haben. Doch die Partei dürfe daraus nicht den Schluss ziehen, dass sie einen Kurswechsel in der Klimafrage einleiten müsse. „Wenn wir in dieser Frage anfangen zu wackeln, würden wir unsere Stammwähler verlieren“, sagt er. Was aber empfiehlt er seiner Partei zu tun? Die Antwort lautet: nichts. „Wir müssen abwarten, bis sich der Klima-Hype gelegt hat.“ Soll heißen: Eine solche Stimmung kann man nur aussitzen.

          Markus Wehner

          Politischer Korrespondent in Berlin.

          Von dem kürzlichen Vorstoß der Berliner AfD-Jugend, beim Thema Klimawandel eine neue, sozusagen grün-konservative Position zu beziehen, hält Gauland dementsprechend wenig. Die Junge Alternative (JA) Berlin hatte gefordert, „von der schwer nachvollziehbaren Aussage Abstand zu nehmen, der Mensch würde das Klima nicht beeinflussen“. Gauland hatte den menschengemachten Klimawandel öffentlich bestritten. Er hat diese Aussage mittlerweile insofern modifiziert, dass er sagt, es gebe sicherlich einen Klimawandel. Nur ob der durch den Menschen verursacht sei, das könne man nicht beurteilen. Die JA Berlin hatte allerdings nicht nur einen Kurswechsel in der Klimafrage verlangt, sondern von den Fraktionen in Bund und in den Ländern auch konkrete Vorschläge „innerhalb des thematischen Rahmens der AfD“ eingefordert. Auch eine Idee dazu formulierte sie schon. „Ein konkretes Beispiel wäre die Entwicklungshilfe für Schwellenländer an die Einführung einer Ein-Kind-Politik zu koppeln, um einem der größten Klimaprobleme, der Überbevölkerung, entgegenzutreten“, heißt es im Papier der hauptstädtischen AfD-Jugend.

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