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F.A.Z. exklusiv : Die AfD ist die Partei der Abgehängten

  • Aktualisiert am

AfD-Mitglied beim Bundesparteitag in Niedersachsen. Bild: dpa

Eine Allensbach-Studie im Auftrag der F.A.Z. zeigt, dass sich ein großer Teil der AfD-Wählerschaft abgehängt fühlt. Die Hälfte der Deutschen sieht in der Partei eine Gefahr.

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          Die AfD ist die Partei der Zurückgebliebenen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach für diese Zeitung. Demnach sagten 38 Prozent der AfD-Anhänger, sie gehörten „zu denen, die zurückbleiben, während es vielen anderen in Deutschland immer besser geht“. Das ist mehr als bei jeder anderen Partei. Es folgen die Anhänger der Partei Die Linke mit 33 Prozent, der SPD mit 23 Prozent und der Union mit 17 Prozent. Am wenigsten stimmten dieser Aussage die FDP-Anhänger (13 Prozent) und der Grünen (10 Prozent) zu. 

          Die AfD habe zudem der Partei Die Linke den Rang als Sammelbecken für jene abgelaufen, die dem System und seinen Repräsentanten misstrauten, heißt es in dem Beitrag der F.A.Z. vom Donnerstag. Die Flüchtlingskrise ist bis heute das identitätsstiftende Thema der Partei. Die AfD-Anhänger stehen zudem der Globalisierung und der EU weitaus skeptischer gegenüber als der Durchschnitt der Bevölkerung.

          Die Studie schätzt das Wählerpotential der AfD vor dem Ausbruch der Flüchtlingskrise im Sommer 2015 auf 8 Prozent, heute liegt es bei 18 Prozent. Würde am Sonntag gewählt, erhielte die AfD 12,5 Prozent der Stimmen. 47 Prozent der Befragten sehen in der AfD eine Gefahr, 26 Prozent eine Chance. 48 Prozent der Befragten sagten, die AfD soll möglichst nicht in Parlamenten vertreten sein, 15 Prozent wünschen sich eine Beteiligung in Regierungen.

          Lesen Sie alle Ergebnisse der Allensbach-Studie ab 20.00 Uhr in F.A.Z.-Plus oder im E-Paper.

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