F.A.Z. exklusiv :
AfD wird zur isolierten Partei am rechten Rand

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Die Spitzen der AfD (von links): Alexander Gauland, Bundestagswahl-Spitzenkandidat, Alice Weidel, Bundestagswahl-Spitzenkandidatin, Marcus Pretzell, Spitzenkandidat in Nordrhein-Westfalen, Frauke Petry, Bundesvorsitzende, und Jörg Meuthen, Bundesvorsitzender Mitte Mai vor einer Pressekonferenz in Berlin

Drei Viertel der Deutschen halten die AfD für keine normale demokratische Partei. Das geht aus der jüngsten Allensbach-Umfrage im Auftrag der F.A.Z. hervor. Und das zeigt sich auch an Einstellungen der Anhänger der Partei.

Vier Monate vor der Bundestagswahl ist die „Alternative für Deutschland“ (AfD) die Partei einer kleinen und isolierten Minderheit, deren Isolation in den vergangenen Jahren zugenommen hat. Das zeigt die jüngste Repräsentativumfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. So zweifeln 74 Prozent der Deutschen daran, dass die AfD eine normale demokratische Partei sei. Vor zwei Jahren waren es erst 62 Prozent.

Gleichzeitig nimmt die Wahrnehmung der AfD als einer rechten Partei zu. In einer Skala, die von links nach rechts von Null bis 100 reicht, wurde für die AfD ein Wert von 82 ausgewiesen, vor zwei Jahren lag der Wert bei 73. Das geht aus den Ergebnissen der Umfrage hervor, die in der F.A.Z. vom Freitag veröffentlicht werden.

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