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F.A.S. exklusiv : Merz will die Quote abwenden

Friedrich Merz (CDU) Bild: dpa

Friedrich Merz arbeitet bereits an einem Gegenvorschlag zu einer verbindlichen Frauenquote in der CDU. Und auch die Basis der Partei ist skeptisch. Merz’ Konkurrent Armin Laschet will sich nicht dazu äußern.

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          Unter den Kandidaten für den CDU-Vorsitz ist Streit über die Frage einer verbindlichen Frauenquote ausgebrochen. Friedrich Merz arbeitet bereits an einem Gegenvorschlag. Sein Sprecher sagte der F.A.S.: „Friedrich Merz befindet sich gerade in intensiven Diskussionen mit Kreis- und Landesvorsitzenden, um vielleicht bessere Lösungen zu finden.“ Das Ziel sei unbestritten, aber die Frage laute, „ob es noch andere Wege als die Quote gibt, um es zu erreichen“. Auf Twitter hatte Merz geschrieben, er bleibe skeptisch. Quoten seien „allenfalls die zweitbeste Lösung“.

          Livia Gerster

          Redakteurin in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Morten Freidel

          Redakteur in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung

          Norbert Röttgen, der sich ebenfalls um den Posten als Vorsitzender bewirbt, stellt sich dagegen unmissverständlich hinter den Kompromiss zur Frauenquote. Er hält nichts davon, diesen abermals abzuändern oder aufzuweichen: „Nach monatelanger Arbeit in der Kommission der Bundespartei, in der alle Landesverbände und Vereinigungen der CDU vertreten waren, ist mühsam ein tragfähiger, guter Kompromiss erzielt worden“, sagte Röttgen der F.A.S.

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