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Ex-Grüner in der CDU : Metzger will es weiter wissen

  • Aktualisiert am

Will in den Bundestag: Metzger Bild: AP

Oswald Metzger lässt nicht locker: Nachdem ihm der CDU-Kreisverband Biberach die Kandidatur für den Bundestag verwehrte, will er sein Glück nun als Kandidat am Bodensee versuchen. Die CDU müsse aber Signale senden, fordert er.

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          Für den ehemaligen Grünen-Politiker Oswald Metzger könnte sich eine Woche nach seiner Niederlage als CDU-Bundestagskandidat in Biberach doch noch eine Chance auf einen oberschwäbischen Wahlkreis auftun. Das berichtet die „Schwäbische Zeitung“. Im Bodenseekreis sei die CDU auf der Suche nach einem geeigneten Bewerber für die Bundestagswahl, nachdem mit dem Kreisvorsitzenden Markus Müller der aussichtsreichste Kandidat seinen Verzicht erklärt hat.

          Oswald Metzger schließt dem Blatt zufolge eine Kandidatur nicht aus. Er zähle den Bodenseekreis nicht zu jenen Exil-Wahlkreisen im Stuttgarter Raum, die er stets mit Verweis auf seine oberschwäbischen Wurzeln abgelehnt habe. Die Bodenseeregion gehöre für ihn zum Quartier Oberschwaben, wo er für die CDU aktiv bleiben will, sagte der Finanzexperte dem Blatt. Er werde aber nicht von sich aus vorpreschen. „Es müssen deutliche Signale von Seiten der CDU kommen.“

          Der neue Wahlkreis 293, zu dem neben dem Bodenseekreis vier Gemeinden aus dem Landkreis Sigmaringen gehören, gilt für einen CDU-Direktkandidaten als sicher. Die Nominierungsversammlung ist am 19. September in Überlingen.

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