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Europapolitiker : Alvaro stand bei schwerem Unfall unter Drogen

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Die Szenerie auf der A 1 wischen Burscheid und Leverkusen nach dem Unfall, in den Alavaro verwickelt war, am 23. Februar 2013 Bild: dpa

Der Vizepräsident des EU-Parlaments, Alexander Alvaro, stand bei seinem schweren Unfall im Februar, bei dem ein Mensch getötet wurde, unter Rauschmittel-Einfluss. Das hat die Staatsanwaltschaft bestätigt. Der FDP-Politiker lag nach dem Unfall im Koma.

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          Der stellvertretende Präsident des EU-Parlaments Alexander Alvaro (FDP) stand bei seinem schweren Unfall im Februar unter Rauschmittel-Einfluss. Das bestätigte die Kölner Staatsanwaltschaft am Donnerstag. Ungeklärt sei aber bisher, ob die Menge, die festgestellt wurde, strafrechtlich relevant sei und ob sie Alvaros Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt habe, sagte ein Sprecher der Behörde. Das werde derzeit am Kölner Institut für Rechtsmedizin untersucht.

          Alvaros Anwalt stellte den Befund nicht in Abrede, doch habe er keine strafrechtliche Relevanz. Der 38 Jahre alte Alvaro war in der Nacht zum 23. Februar auf der A 1 mit seiner Limousine in der Höhe von Burscheid in ein querstehendes Auto gefahren.

          Der 21 Jahre alte Fahrer des liegengebliebenen Wagens starb noch an der Unfallstelle, seine beiden Mitfahrer wurden schwer verletzt. Auch Alvaro trug schwere Verletzungen davon und lag wochenlang im Koma. Mitte Oktober hatte der FDP-Politiker angekündigt, bei der Europawahl im Mai 2014 nicht mehr kandidieren zu wollen. Schon im Juni hatte das EU-Parlament Alvaros Immunität aufgehoben.

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