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Dissens im Ethikrat : Ist die Impfpflicht das Symbol eines politischen Aktionismus?

Vorbereitung einer Corona-Impfung in einer Frankfurter Hausarztpraxis Bild: Frank Röth

Vier der 24 Mitglieder des Deutschen Ethikrats stimmten gegen die Empfehlung für eine weitreichende Impfpflicht. Sie halten die Voraussetzungen derzeit nicht für erfüllt und warnen vor Eile. Hier erklären sie, warum.

  • -Aktualisiert am
          11 Min.

          Von den 24 Mitgliedern des Deutschen Ethikrates haben in dieser Woche zwanzig einer Ad-hoc-Empfehlung für eine ausgeweitete Impfpflicht gegen Covid-19 zugestimmt. Die Empfehlung ist hier nachzulesen, unser Bericht darüber hier.

          Vier Mitglieder des Ethikrats haben der Empfehlung nicht zugestimmt: die drei Juristen Steffen Ausgberg (Professor für Öffentliches Recht an der Justus-Liebig-Universität Gießen), Stephan Rixen (Professor für Öffentliches Recht, Sozialwirtschafts- und Gesundheitsrecht an der Universität Bayreuth), Frauke Rostalski (Professorin für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung sowie Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Strafrecht und Strafprozessrecht an der Universität zu Köln) und die Theologin Muna Tatari (Juniorprofessorin für islamische systematische Theologie am Seminar für islamische Theologie der Universität Paderborn).

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