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Essener Polizisten : Hitlergruß in Uniform

  • -Aktualisiert am

Herbert Reul bei der Vereidigungsfeier der Kommissaranwärter der Polizeien in Köln (Archivbild) Bild: dpa

Im September kam es zu einer Razzia gegen mutmaßlich rechtsextreme Polizisten. Der Innenminister von Nordrhein-Westfalen gab nun neue Details über die Umtriebe der Beamten bekannt.

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          Das Entsetzen war groß, als Mitte September bekannt wurde, dass mehr als zwei Dutzend Beamte des Polizeipräsidiums Essen über Jahre in Chatgruppen rechtsextremistische Propaganda geteilt und empfangen haben sollen. Umgehend wurden 31 Polizisten vom Dienst suspendiert, gegen 16 wurden Strafverfahren eingeleitet. Eineinhalb Monate später berichtete Innenminister Herbert Reul (CDU) im nordrhein-westfälischen Landtag nun von weiteren beunruhigenden Erkenntnissen.

          Reiner Burger

          Politischer Korrespondent in Nordrhein-Westfalen.

          Bei der Razzia im September war demnach auch das Handy eines Beamten beschlagnahmt worden, auf dem die Ermittler private Bilder fanden, auf denen einer der Polizisten gemeinsam mit „Bandidos“-Rockern zu sehen ist. Im elektronischen Adressbuch fanden sich Kontaktdaten einiger Rocker. Obendrein stellte sich heraus, dass der Beamte selbst Mitglied der Essener Hooligan-Gruppe „Alte Garde“ ist. Auch zu den „Steeler Jungs“ hatte er „offenbar gute, enge Kontakte“, wie Reul im Innenausschuss sagte.

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