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Erzbistum Köln : Gibt es noch eine Zukunft mit Woelki?

Wegen seines Umgangs mit dem Missbrauchsskandal in der Kritik: Rainer Maria Kardinal Woelki Bild: Imago

In Köln ist das Vertrauensverhältnis zwischen Erzbistum und Erzbischof zerrüttet. Ein externer Moderator muss einspringen. Nicht wenige hoffen, dass ein Spruch aus Rom die Angelegenheit schon vorher erledigt.

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          Ob man nicht endlich auch über „den weißen Elefanten“ sprechen müsse, der die ganze Zeit im Raume stehe? Adressat dieser Frage war am Freitagabend der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki. Der weiße Elefant war in diesem Fall die Vertrauensfrage: Gibt es noch eine Zukunft mit Woelki im Erzbistum Köln?

          Daniel Deckers
          in der politischen Redaktion verantwortlich für „Die Gegenwart“.
          Thomas Jansen
          Redakteur in der Politik.

          Doch der Kardinal, der Bienenvölker sein eigen nennt, mochte mit dem Diözesanpastoralrat, in dem alle Berufsgruppen der Kirche vertreten sind, nicht über den weißen Elefanten reden, obwohl das Gremium dem Kirchenrecht nach seine wichtigste Beratungsinstanz sein soll. Woelki beließ es bei dem Hinweis, dass er sich nicht als Bischof beworben habe, sondern vom Papst dazu berufen worden sei.

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